Letzte Chance, heu­te am Donnerstag, den  23. März 2017, von 10:00 — 11:00 MEZ: Kostenfreies Webinar zur Einführung und zum Betrieb eines Informationssicherheitskonzepts für Kommunen nach Art. 8 BayEGovG. Auch für klei­ne­re Unternehmen geeig­net im Hinblick auf die Änderungen zur Informationssicherheit im Rahmen der EU-DSGVO.

Hier geht es zur Anmeldung.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz BSI) warnt in einer aktu­el­len Pressemeldung die Administratoren und Nutzer von Owncloud und Nextcloud (einem Fork von Owncloud) vor einer kri­ti­schen Sicherheitslücke. Über 20.000 Installationen in Deutschland sind poten­ti­ell ver­wund­bar. Betroffen sind u.a. gro­ße und mit­tel­stän­di­sche Unternehmen, öffent­li­che und kom­mu­na­le Einrichtungen, Energieversorger, Krankenhäuser, Ärzte, Rechtsanwälte und pri­va­te Nutzer.

Bereits im Februar hat das BSI die Betreiber auf das Sicherheitsrisiko hin­ge­wie­sen. Sehr viel ist seit­her nicht pas­siert, wie man der aktu­el­len Meldung ent­neh­men kann. Lediglich ein Fünftel der infor­mie­ren Einrichtungen hat reagiert und die Schwachstelle geschlos­sen.

Ob die eige­ne Cloud-Installation betrof­fen ist, kann mit dem Security-Scanner von Nextcloud online geprüft wer­den. Der BSI-Präsident redet nicht um den hei­ßen Brei her­um:

Der Betrieb von Clouds mit ver­al­te­ten Software-Versionen, für die bereits seit lan­ger Zeit Updates der Hersteller bereit­ste­hen, ist fahr­läs­sig und macht es Kriminellen viel zu leicht, sen­si­ble Daten zu steh­len oder Geschäftsprozesse zu beein­flus­sen.”

Sollten Sie in Ihrer Organisation oder pri­vat eine Instanz von Owncloud oder Nextcloud betrei­ben, so prü­fen Sie bit­te zeit­nah unter dem og. Link oder mit­tels des Owncloud Vulnerability Scanners, ob Ihre Installation betrof­fen ist. Generell soll­te eine regel­mä­ßi­ge Prüfung auf Updates und deren Installation selbst­ver­ständ­lich und ein fester wie­der­keh­ren­der Termin im Kalender sein.

Einführung und Betrieb eines Informationssicherheitskonzepts nach Artikel 8 BayEGovG sind für baye­ri­sche Kommunen gesetz­li­che Pflicht (sie­he auch unser Webvideo hier­zu). Und mit der erst­ma­li­gen Einführung ist es noch lan­ge nicht getan. Im Anschluß muss eine ver­ant­wort­li­che Person das Thema Informationssicherheit auch in der Zukunft kom­pe­tent betreu­en. Die Anforderungen sind nicht ohne:

  • Vorgehensweisen zur Identifikation von (neu­en und bestehen­den) Risiken,
  • Vorgehensweisen zur Planung von neu­en Maßnahmen zur Beseitigung oder Minimierung die­ser Risiken,
  • Vorgehensweisen zur kon­ti­nu­ier­li­chen Beschäftigung mit dem Thema in der Organisation („Sicherheitskultur“),
  • Regeln, Richtlinien und Anweisungen für die Organisation und die Mitarbeiter zur Umsetzung und zum Betrieb des Konzepts,
  • Maßnahmen zur kon­ti­nu­ier­li­chen Schulung und Sensibilisierung für Informationssicherheit,
  • Verantwortliche Personen mit aus­rei­chend Ausbildung, Zeit und Mitteln zum Betrieb des Sicherheitskonzepts (Informationssicherheitsbeauftragter).

Bei den eh schon viel­fäl­ti­gen und zahl­rei­chen Aufgaben einer Kommune stellt sich schnell die Frage: “Wer soll das denn noch machen?” a.s.k. Datenschutz hat eine Lösung für Sie!

Wir mit unse­ren exter­nen Informationssicherheitsbeauftragten für baye­ri­sche Kommunen:

  • Zertifizierte Berater betreu­en Sie ab sofort und unter­stüt­zen Sie mit prag­ma­ti­schen Lösungen.
  • Vor-Ort-Tätigkeiten in Kombination mit moder­nen Techniken der Zusammenarbeit wie Videokonferenz, Projektplattform und Online-Schulungen für kom­pe­ten­te und zuver­läs­si­ge Betreuung.
  • Eine Leistung für Einzelkommunen, meh­re­re Kommunen im Rahmen inter­kom­mu­na­ler Zusammenarbeit und Landkreise.
  • Transparente Monatspauschalen zu fai­ren Tarifen.

Auf Wunsch hel­fen wir aber auch bereits bei der Einführung eines Informationssicherheitskonzepts. So haben wir von a.s.k. Datenschutz die Ihnen viel­leicht bereits bekann­te “Arbeitshilfe zur Erstellung eines Informationssicherheitskonzepts nach Art. 8 BayEGovG”  für die Innovationsstiftung Bayerische Kommune und die baye­ri­schen kom­mu­na­len Spitzenverbände ent­wickelt. Weiterhin ist Herr Kuhrau ISIS12-Berater mit Zusatz Kommunalverwaltung sowie Dozent an der Bayerischen Verwaltungsschule für den Kurs “Zertifizierter Informationssicherheitsbeauftragter (BVS)”. In der Vergangenheit haben wir eben­falls Projekte zur Einführung von Informationssicherheit nach BSI IT-Grundschutz betreut.

Gerne ste­hen wir Ihnen mit unse­rem Team kom­pe­tent zur Seite.

Flyer und Angebot Externer Informationssicherheitsbeauftragter Kommunen
Flyer und Angebot Externer Informationssicherheitsbeauftragter Kommunen
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Bayern unter­stützt Kommunen beim Schutz gegen Cyberangriffe und Datendiebstahl — Weitere 1,4 Millionen Euro für Management-System zur Informationssicherheit “ISIS12” in 2018

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat in sei­ner Pressemitteilung am 09.03.2017 infor­miert, dass nach dem ersten Fördermittelprogramm nun auch in 2018 erneut Informationssicherheit in baye­ri­schen Kommunen finan­zi­ell (mit bis zu 1,4 Millionen Euro) unter­stützt wird.

 „Bürger und Unternehmen müs­sen dar­auf ver­trau­en kön­nen, dass ihre Daten bei der Verwaltung gut und sicher auf­ge­ho­ben sind. Das Modell „ISIS12“, das von einem Netzwerk des so genann­ten Bayerischen IT-Sicherheitsclusters e. V. in Regensburg ent­wickelt wur­de, bie­tet vor allem klei­ne­ren und mit­tel­gro­ßen Kommunalverwaltungen einen wirk­sa­men wie auch prak­ti­ka­blen Schutz vor Cyberangriffen und Datendiebstahl.“

Bayerische Kommunen, die im vor­he­ri­gen Fördermittelprogramm nicht zum Zuge gekom­men sind, haben nun erneut die Chance, eine Unterstützung von bis zu 15.000 Euro für die Einführung des Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) ISIS12 zu erhal­ten. Anträge kön­nen auf die­ser Webseite des Sicherheitsclusters elek­tro­nisch gestellt wer­den. Weitere Informationen zur Umsetzung von ISIS12 in Kommunen und Fördermitteln fin­den Sie hier.

Sofern Sie  für die Umsetzung einen zer­ti­fi­zier­ten ISIS12-Berater mit Zusatz Kommune suchen, Herr Sascha Kuhrau von a.s.k. Datenschutz erfüllt die­se Anforderungen.

Übrigens wur­de ISIS12 ursprüng­lich für klei­ne und mitt­le­re Unternehmen ent­wickelt. Im Hinblick auf die EU-DSGVO und deren Anforderungen an Informationssicherheit lohnt sich ein Blick auf ISIS12 auch für Unternehmen. Informationssicherheit wird auch für die­se ab Mai 2018 ver­pflich­tend gefor­dert.

Müssen baye­ri­sche Kommunen ein Informationssicherheitskonzept ein­füh­ren?”, die­se Frage wird nach wie vor oft bei Seminaren, Veranstaltungen, tele­fo­nisch und per Mail an uns her­an­ge­tra­gen. Wir haben dies zum Anlass genom­men, hier­zu ein Webvideo zu erstel­len, in dem wir auf die Notwendigkeit und recht­li­chen Grundlagen für die Einführung und den Betrieb eines Informationssicherheitskonzepts ver­tie­fend ein­ge­hen. Denn die Antwort auf die Frage kann nur lau­ten “Ja!”. Wer es nicht glaubt, ist herz­lich dazu ein­ge­la­den, sich in unse­rem Video davon über­zeu­gen zu las­sen.

Sie fin­den das Webvideo ein­ge­bet­tet hier bei uns im Blog oder auf unse­rem neu­en Youtube-Kanal.