Einträge von Sascha Kuhrau

WordPress-Nutzer aufgepasst: Update 4.9.3 schießt automatische Aktualisierungen ab

Allen Nutzern des belieb­ten Content-Management-Systems WordPress wird emp­foh­len, das Update auf Version 4.9.4 umge­hend manu­ell ein­zu­spie­len. Das vor­he­ri­ge Update auf Version 4.9.3 war feh­ler­haft und hat die auto­ma­ti­sche Aktualisierung von WordPress abge­schos­sen. Somit wer­den nach Version 4.9.3 kei­ne Fixes Sicherheitslücken mehr auto­ma­tisch ein­ge­spielt. Abhilfe schafft aus­schließ­lich das manu­el­le Update auf 4.9.4 im Backend. Nur so wer­den auch zukünf­ti­ge auto­ma­ti­sche Aktualisierungen sicher­ge­stellt. Nutzer von WordPress soll­ten die­sen Fehler umge­hend manu­ell behe­ben.

Kritische Sicherheitslücke in Browser Firefox

Laut CERT BUND sind alle Versionen des belieb­ten Browsers Firefox vor 58.0.1 von einer kri­ti­schen Sicherheitslücke betrof­fen. Bereits der Besuch einer prä­pa­rier­ten Webseite reicht aus, um Schadcode auf den PC des Besuchers zu brin­gen und auzu­füh­ren. Es wird drin­gend gera­ten, das Update auf die Version 58.0.1 zeit­nah durch­zu­füh­ren. Im Zweifel manu­ell ansto­ßen, nicht auf das Auto-Update war­ten.

Schluss, Aus, Weg damit — Besonderes elektronisches Anwaltspostfach (beA) deinstallieren

Seit gerau­mer Zeit rumort es in Anwaltskreisen. Grund ist das beson­de­re elek­tro­ni­sche Postfach, kurz beA genannt. Dies soll­te eigent­lich zum 01.01.2018 ver­pflich­tend zum Einsatz kom­men. Doch dar­aus wur­de nichts. Was mit der Entdeckung eines falsch zur Verfügung gestell­ten Zertifikats Ende 2017 begann (der pri­va­te Schlüssel wur­de mit ver­teilt), fin­det nun sei­nen Höhepunkt. Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) emp­fiehlt in einer Pressemeldung die Client Security zu deak­ti­vie­ren, bes­ser den Client gleich kom­plett zu deinstal­lie­ren. Wie es dazu kom­men konn­te, das trotz angeb­li­cher Sicherheitsüberprüfungen ein unsi­che­res Produkt an die Rechtsanwaltszunft ver­teilt wur­de, klärt die Pressemeldung nicht auf.

BRAK-Vizepräsident Abend erklärt, das “beA erst dann wie­der in Betrieb gehen wird, wenn alle rele­van­ten Sicherheitsfragen geklärt sind.”

Frohes Fest und guten Rutsch

Liebe Leser und Leserinnen unse­res Informationssicherheits-Blogs, lie­be Interessenten, Kunden und Geschäftspartner!

2018 hält für für jeden von uns Überraschungen und Neuerungen parat. Unternehmen und Behörden berei­ten sich auf die EU Datenschutz-Grundverordnung vor. Im Kielwasser der DS-GVO zieht das Thema Informationssicherheit nach. Veränderungen in gewohn­ten Arbeitsweisen wer­den die Folge sein. Der Mensch mag nicht immer die Veränderung, gro­ße Herausforderungen ste­hen daher bevor. Doch auch im Privaten wird es Höhen und Tiefen geben. Kinder und Enkelkinder tre­ten bei dem einen oder ande­ren ins Leben, bei ande­ren wird der Verlust von Angehörigen eine nicht zu schlie­ßen­de Lücke rei­ßen. Doch das Leben wird wei­ter­ge­hen, auch wenn es einem im letzt­ge­nann­ten Fall lan­ge nicht so erschei­nen mag.

Nutzen Sie bit­te die geruh­sa­me Zeit “zwi­schen den Jahren” und zum Neujahrsanfang, um Zeit mit Ihren Lieben und Freunden zu ver­brin­gen. Finden Sie Ruhe und holen Sie Luft, für alles, was 2018 für jeden von uns bereit­hal­ten wird. Herzlichen Dank für Ihr Interesse und die gute Zusammenarbeit im nun fast ver­gan­ge­nen Jahr.

Das Team von a.s.k. Datenschutz wünscht Ihnen und Ihren Lieben ein schö­nes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesun­des und glück­li­ches Jahr 2018.

Auf Wiederlesen im Neuen Jahr

PS: Statt Weihnachtskarten haben wir in die­sem Jahr erneut der Stefan Hahn Kinderstiftung gespen­det. Es gibt nichts Wichtigeres, als unse­ren Kindern die Chance auf einen guten Start ins Leben zu ermög­li­chen.

20. IuK Tage Gunzenhausen — Informationssicherheit in der Verwaltung

Die 20. IuK Tage Gunzenhausen zu aktu­el­len Sicherheitsthemen in der digi­ta­len Verwaltung fin­den am 19. und 20. September 2017 in Gunzenhausen statt. a.s.k. Datenschutz ist als Referent und Ansprechpartner für das Thema Informationssicherheit mit dabei. Mehr Infos und Anmeldung im Blogbeitrag.

Suchmaschine für gehackte Passwörter

Statt nach kom­pro­mit­tier­ten Email-Adressen der eige­nen Webaccounts zu suchen, besteht nun auch die Möglichkeit, sei­ne genutz­ten Passwörter zu über­prü­fen. Ob die­se bei einem Hack erfolg­reich geknackt wur­den und somit meist in ein­schlä­gi­gen Kreisen bekannt sind, kann durch einen neu­en Online-Service geprüft wer­den. Pfiffige Admins nut­zen die bereit­ge­stell­te API und schlie­ßen die­se gehack­ten Passwörter in eige­nen Netz von vorn­her­ein aus. Mehr Infos und den Link zum Prüfservice fin­den Sie im Blogbeitrag.

Aufatmen bei bayerischen Kommunen — Umsetzungsfrist Informationssicherheitskonzept nach Artikel 8 BayEGovG soll verlängert werden

Nach aktu­el­ler Rechtslage gemä­ße Artikel 8 BayEGovG sind baye­ri­sche Kommunen ver­pflich­tet, bis zum 01.01.2018 ein Informationssicherheitskonzept ein­zu­füh­ren und zu betrei­ben. Nach Verabschiedung des BayEGovG im Dezember 2015 hat die­se kur­ze Umsetzungsfrist für eini­ge Aufregung unter baye­ri­schen Kommunalen Einrichtungen gesorgt. Doch jetzt ist wahr­schein­lich Aufatmen ange­sagt.

Der Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Errichtung des Landesamts für Sicherheit in der Informationstechnik LT-Drs. 17/17726 vom 11.07.2017 sieht nun vor, dass die­se Verpflichtung erst am 01.01.2019 in Kraft tritt (vgl. Ziffer 11 b des Gesetzentwurfs). Mehr dazu im Blogbeitrag.

Fritz!Box — der Spion im eigenen Haus

Wer sich über Hacking infor­miert, stößt zu Beginn schnell auf Begriffe und Tools wie nmap, Wireshark oder das Hacking-Betriebssystem Kali-Linux (als vir­tu­el­le Maschine ready to go zum Herunterladen). Doch so tief muss man gar nicht ein­stei­gen. Die weit ver­brei­te­te Fritz!Box ent­hält eine im Anwender-Handbuch undo­ku­men­tier­te Mitschneide-Möglichkeit des KOMPLETTEN Datenverkehrs im inter­nen Netzwerk (egal ob kabel­ge­bun­den oder WLAN). Und das in jedem von uns gete­ste­ten Modell und das seit Jahren. Sofern Remote-Zugriffe auf die Fritz!Box mög­lich sind, kann der Netzwerkverkehr auch von außen abge­grif­fen wer­den. Eigentlich eine sinn­vol­le Funktion zur Fehleranalyse, bringt die­se Funktion erheb­li­ches Schadenspotential mit sich. Und die Fritz!Box ist bei Unternehmen, Behörden und Privatanwendern sehr beliebt. Entsprechend hoch die Verbreitung. Wohl dem, der eini­ge Sicherheitsmaßnahmen getrof­fen hat. Mehr lesen Sie in unse­rem kom­plet­ten Blogbeitrag.

Benötigt meine Organisation einen Informationssicherheitsbeauftragten?

Immer wie­der ein Thema bei Veranstaltungen oder auch Webinaren zur Informationssicherheit ist die Frage “Muss ich einen Informationssicherheitsbeauftragten bestel­len?” oder auch “Ist denn ein Informationssicherheitsbeauftragter in mei­ner Organisation not­wen­dig?”.

Wieso Sie an der Bestellung eines Informationssicherheitsbeauftragten (oder wie auch immer Sie die­se Funktion in Ihrer Organisation benen­nen) nicht vor­bei­kom­men und wie die­ser Ihre Investitionen (Zeit und Geld) in Informationssicherheit absi­chert, zei­gen wir Ihnen in unse­rem aktu­el­len Webvideo zum Thema ” Der Informationssicherheitsbeauftragte” oder “Einer muss es ja am Laufen hal­ten” auf unse­rem Youtube-Channel.

Dabei beleuch­ten wir die Notwendigkeiten einer sol­chen Funktion z.B. auf Basis des BayEGovG für baye­ri­sche Kommunen aber auch für Unternehmen abge­lei­tet aus der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Die Links fin­den Sie im Blogbeitrag.