Kryptotrojaner mit Wurmfunktion gesichtet

Es war nur eine Frage der Zeit, jetzt ist es also soweit. Microsoft warnt vor einem neu­en Kryptotrojaner namens ZCryptor. Dieser nimmt sich Dateien mit über 80 Dateiendungen vor. Besonders unan­ge­nehm: zusätz­lich nistet sich ZCryptor in die Autostart-Routinen ein­ge­steck­ter USB-Sticks und USB-Laufwerke ein. Somit kann sich der Trojaner bei Nutzung die­ser Speicher an ande­ren Geräten auf die­se Systeme eben­falls verbreiten.

Einen Befall erken­nen Sie an der Dateiendung .zcrypt. Aktuell ist noch kein Tool zum Entschlüsseln ver­füg­bar. Betroffen sind aus­schließ­lich Windows-Systeme. Wer es bis­her noch nicht getan hat, soll­te spä­te­stens jetzt sei­ne Backup-Strategie prü­fen und anpas­sen. Und bit­te nicht ver­ges­sen, Recovery-Tests durch­zu­füh­ren. Das beste Backup hilft nichts, wenn es sich spä­ter nicht wie­der­her­stel­len läßt. Erfolgsprotokolle der Backup-Software sind allei­ne nicht ausreichend.

Wenn Sie mehr über ZCryptor erfah­ren wol­len, Microsoft hat eine Beschreibung dazu online (exter­ner Link) gestellt.

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