Seit gerau­mer Zeit rumort es in Anwaltskreisen. Grund ist das beson­de­re elek­tro­ni­sche Postfach, kurz beA genannt. Dies soll­te eigent­lich zum 01.01.2018 ver­pflich­tend zum Einsatz kom­men. Doch dar­aus wur­de nichts. Was mit der Entdeckung eines falsch zur Verfügung gestell­ten Zertifikats Ende 2017 begann (der pri­va­te Schlüssel wur­de mit ver­teilt), fin­det nun sei­nen Höhepunkt. Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) emp­fiehlt in einer Pressemeldung die Client Security zu deak­ti­vie­ren, bes­ser den Client gleich kom­plett zu deinstal­lie­ren. Wie es dazu kom­men konn­te, das trotz angeb­li­cher Sicherheitsüberprüfungen ein unsi­che­res Produkt an die Rechtsanwaltszunft ver­teilt wur­de, klärt die Pressemeldung nicht auf.

BRAK‐Vizepräsident Abend erklärt, das “beA erst dann wie­der in Betrieb gehen wird, wenn alle rele­van­ten Sicherheitsfragen geklärt sind.”

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