Stadt Dettelbach zahlt Lösegeld wegen Teslacrypt

Was Insider schon län­ger wuß­ten, ist nun offi­zi­ell. Die Stadt Dettelbach wur­de Opfer des Krypto-Trojaners Teslacrypt. Bereits vor eini­gen Tagen wur­de auf der Webseite der Stadtverwaltung ange­deu­tet, was sich ereig­net hat.

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Bereits am 08. Februar 2016 soll durch den Klick eines unvor­sich­ti­gen Mitarbeiters das Unheil sei­nen Lauf genom­men haben. Die Daten auf dem Server der Verwaltung wur­den ver­schlüs­selt. Nun hat man sich ent­schie­den, das gefor­der­te Lösegeld zu zah­len. Und obwohl das BSI und ande­re Einrichtungen von der Zahlung an die Erpresser abra­ten, hat­te die Stadtverwaltung Glück im Unglück. Der gekauf­te Schlüssel zur Entschlüsselung funk­tio­nier­te, zumin­dest teil­wei­se. Die rest­li­chen Daten ver­such­te man, aus einem Backup wie­der­her­zu­stel­len. Wie Spiegel Netzwelt berich­tet, gab es dabei wohl Probleme und Fehlentscheidungen, die einen weit­rei­chen­den Systemausfall und Datenverluste zur Folge hatten.

So for­dert die Stadt über die Webseite wohl nicht mehr wie­der­her­stell­ba­re Unterlagen und Informationen von den Kunden der Stadtwerke an.

dettelbach-teslacrypt

Die Kriminalpolizei Würzburg hat Ermittlungen wegen Erpressung aufgenommen.

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